Auflegen: Überblick & Einrichtung

Der dritte Arbeitsbereich „Auflegen“: einen DJ-Controller anschließen und direkt in Sonodex auflegen. Neu, experimentell und für zu Hause gedacht.

ExperimentellZuletzt aktualisiert:

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Auflegen mit zwei Decks · originale App-Ansicht mit Demo-Tracks

Was Auflegen kannLink zu „Was Auflegen kann“

Oben im Fenster wechselst du mit dem Tab „Auflegen“ (mit dem Zeichen für experimentell) in den Arbeitsbereich. Die Leiste links verschwindet; Decks, Mixer, Effekte, Sampler und ein eigener Track-Browser füllen das Fenster. Alles lässt sich mit der Maus bedienen, mit einem Controller auch über dessen Tasten, Jogwheels und Regler.

Der AufbauLink zu „Der Aufbau“

Seit Sonodex 1.4 hat Auflegen einen eigenen dunklen Look, auch wenn die App hell eingestellt ist. Deck 1 und 3 sind blau, Deck 2 und 4 orange; Play ist grün, Cue gelb, die Abspielposition rot. Von oben nach unten:

Kopfleiste
„Sonodex PERFORM“, Umschalter für 2 oder 4 Decks, Controller-Zustand mit „Controller prüfen“ und „MIDI“-Monitor, Meldungen, „QUANTIZE“, „SAMPLER“ zum Einblenden, „REC“, der Ausgang mit Latenz und die Auflegen-Einstellungen
Effekte und Sampler
Die Leiste mit Beat FX und Farb-FX ist immer sichtbar; der Sampler blendet sich darunter ein
Wellenformen
Die Zoom-Wellenformen aller Decks übereinander, mit laufendem Loop und seit 2.2.1 mit dem Beatgrid wie in Rekordbox: Beat-Striche mit Markierungen oben und unten, rote Taktmarker, kräftigere Phrasen
Decks
Gespiegelt links und rechts vom Mixer: außen Tempo-Fader, CUE und PLAY; Jog-Anzeige mit Cover, große BPM, Tonart in Camelot-Farbe, Rest- und gespielte Zeit, MASTER, SYNC, KEY SYNC, VINYL, SLIP, REV und CENSOR; darunter die Übersicht mit Hot-Cue-Fahnen, Memory-Cues und Takten, acht Pads in einer Reihe mit Modus-Tabs und die Reihe für Loops und Beat Jump
Mixer
In der Mitte, Kanäle in Deck-Farbe
Browser
Unten mit Sammlung, passenden Tracks, Verlauf und deinen Playlists; dichte Zeilen mit Cover, BPM, farbiger Tonart, Zeit und Bewertung
  • Zwei oder vier Decks mit Waveform, Sync, Hot Cues, Loops und Key Lock (Decks & Mixer)
  • Mixer mit EQ, Filter, Kanalfadern und Crossfader-Kurven
  • Beat FX, Farb-FX, Pad FX, Release FX und ein Sampler mit 16 Slots (Effekte & Sampler)
  • Mix-Aufnahme des Master-Ausgangs als WAV
  • „Controller prüfen“ und „Analyse für den Support“ (Controller prüfen & Support)

Bevor du loslegstLink zu „Bevor du loslegst“

Beim ersten Öffnen zeigt Sonodex den Hinweis „Auflegen – bevor du loslegst“ mit diesen Punkten; „Verstanden“ schließt ihn dauerhaft.

Hinweise beim ersten Öffnen · originale App-Ansicht mit Demo-Tracks
Rekordbox schließen
Windows gibt einen Controller immer nur einem Programm. Läuft Rekordbox, erreicht Sonodex den Controller nicht.
Ton kommt aus dem Controller
Ist ein DJ-Controller angeschlossen, wählt Sonodex seine Soundkarte. Schließ Boxen oder Kopfhörer am Controller an oder wähl oben rechts unter „Ausgang“ ein anderes Gerät.
Vorhören über Kopfhörer
Der getrennte Kopfhörer-Cue braucht einen Ausgang mit vier Kanälen, wie ihn DJ-Controller haben. Bei einem normalen Stereo-Ausgang gibt es keinen eigenen Cue.
Controller-Zuordnung aus Rekordbox
Die Tastenbelegung liest Sonodex aus einer installierten Rekordbox. Ohne Rekordbox funktionieren Maus und Tastatur, aber kein Controller.

EinrichtenLink zu „Einrichten“

  1. Rekordbox beenden. Installiert bleiben muss es: Sonodex liest daraus die Controller-Zuordnung.
  2. Den Controller per USB anschließen, Boxen oder Kopfhörer am Controller anstecken.
  3. In Sonodex oben auf Auflegen wechseln. Die Kopfzeile zeigt den erkannten Controller als „verbunden“ und unter „Mapping“, welche Zuordnung verwendet wird.
  4. Unter „Ausgang“ prüfen, dass die Soundkarte des Controllers gewählt ist; „Kopfhörer-Cue auf Ausgang 3/4“ zeigt, dass Vorhören im Kopfhörer möglich ist. Sonst steht dort „Nur Master“.
  5. Einmal „Controller prüfen“ öffnen: jede Taste kurz drücken und beide Testtöne anhören.
  6. Im Browser unten einen Track wählen und mit „Deck 1 laden“ bzw. „Deck 2 laden“ laden, per Doppelklick ins erste freie Deck oder per Ziehen auf ein Deck.

Welche ControllerLink zu „Welche Controller“

ControllerStand
Pioneer DDJ-FLX4Am Gerät getestet: Erkennung, Begrüßung, Regler-Stellungen, Laden, Play/Cue, Hot Cues, Jogwheel und Pitch-Bend, FX-Hebel und der Controller-Check. Eigenes Profil in Sonodex.
Pioneer DDJ-FLX10Seit 2.2.1 eigenes Profil in Sonodex mit vier Decks, Beat FX auf CH3/CH4 und den direkten Effekt-Tasten; der Controller bleibt nach einem Audio-Neustart ansprechbar. Mit zwei Decks zeigt Sonodex den Hinweis „4 Decks verwenden“, und „Controller prüfen“ hat einen geführten Test. Nicht an echter Hardware geprüft.
Andere Pioneer- und AlphaTheta-ControllerUngetestet: Sonodex sucht die passende Rekordbox-Zuordnung über den Gerätenamen. Ein Analyse-Bericht hilft beim Feinschliff.
Ohne installierte RekordboxKein Controller, nur Maus und Tastatur

Browser, Verlauf und EinstellungenLink zu „Browser, Verlauf und Einstellungen“

Der Track-Browser zeigt „Sammlung“, deine Playlists, „Passende Tracks“ zum Master-Deck (Tonart und Tempo, mit Hinweisen wie „Tonart passt (Camelot)“) und den „Verlauf“. Ein Track zählt als gespielt, wenn er 30 Sekunden hörbar auf dem Master lief. Streaming-Referenzen lassen sich nicht auflegen.

Die Auflegen-Einstellungen in der Kopfzeile umfassen: Auto Gain („Tracks beim Laden auf eine gemeinsame Lautheit bringen“), Auto Cue („Ohne Memory Cue steht der Cue-Punkt auf dem ersten Ton“), „Nie auf ein spielendes Deck laden“, Vinyl-Start und Vinyl-Stopp, das Quantize-Raster, die Warnung vor dem Trackende, Kanalfader- und Crossfader-Kurve sowie die Anzahl der Decks.

Etwas fehlt oder stimmt nicht? Sag uns Bescheid. Die Oberfläche gibt es auch auf Englisch; die Docs nennen die deutschen Bezeichnungen.

Originale Sonodex-App · Demo-Bibliothek